Uncategorized

Weintrauben im Kübel anbauen

Ein eigener Weinstock braucht nicht unbedingt einen großen Garten. Mit etwas Sonne, einem ausreichend großen Pflanzgefäß und einer passenden Rebsorte lassen sich Weintrauben auch auf der Terrasse oder dem Balkon kultivieren. Besonders interessant ist das für alle, die nicht nur gerne frische Trauben naschen, sondern irgendwann auch einmal ausprobieren möchten, aus der eigenen Ernte Wein, Saft oder Traubengelee herzustellen. Damit es tatsächlich zu einer guten Ernte kommt, sollte man der Weinrebe allerdings etwas mehr Aufmerksamkeit schenken als einer gewöhnlichen Balkonpflanze. Entscheidend sind vor allem ein warmer Standort, ausreichend Wurzelraum, eine zuverlässige Wasserversorgung und der richtige Schnitt. Der richtige Platz für die Weinrebe Wein ist ein Sonnenkind. Je mehr Licht die Rebe bekommt, desto besser können die Trauben ausreifen. Für einen Kübel auf Balkon oder Terrasse eignet sich deshalb möglichst ein vollsonniger Standort. Eine südliche Ausrichtung ist ideal, aber auch ein sonniger Platz nach Südost oder Südwest kann sehr gut funktionieren. Eine Hauswand ist besonders praktisch: Sie schützt den Weinstock vor starkem Wind und kann die tagsüber gespeicherte Wärme an die Pflanze abgeben. Gerade in Regionen mit eher kühlen Sommern kann ein solches Mikroklima die Reife der Trauben unterstützen. Wind sollte dagegen nicht unterschätzt werden. Lange junge Triebe können leicht beschädigt werden, wenn sie ungeschützt starken Böen ausgesetzt sind. Eine stabile Rankhilfe und ein geschützter Standort schaffen hier Abhilfe. Wie groß muss der Kübel sein? Bei Weinreben gilt: Lieber zu groß als zu klein. Ein Gefäß mit mindestens etwa 30 Litern Volumen kann als Ausgangspunkt dienen; noch besser ist ein großzügiger Kübel mit ungefähr 40 bis 50 Zentimetern Durchmesser oder mehr. Die Rebe entwickelt ein kräftiges Wurzelsystem und soll über mehrere Jahre im gleichen Gefäß wachsen können. Wichtig sind außerdem ausreichend große Abflusslöcher. Überschüssiges Wasser muss problemlos ablaufen können, denn dauerhaft nasse Erde bekommt den Wurzeln nicht. Ein Untersetzer sollte ebenfalls nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt sein. Das richtige Substrat Weinreben mögen einen lockeren und durchlässigen Boden. Für die Kultur im Kübel eignet sich eine hochwertige Pflanzerde, die Wasser speichern kann, ohne zu vernässen. Bei sehr schweren Substraten kann etwas grober Sand oder ein geeignetes mineralisches Material beigemischt werden. Eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies kann zusätzlich helfen, den Wasserabfluss zu verbessern. Dabei sollte die Drainage nicht als Ersatz für Abzugslöcher verstanden werden: Entscheidend ist, dass das überschüssige Wasser tatsächlich aus dem Kübel heraus kann. Welche Rebsorte eignet sich für den Kübel? Nicht jede Weinrebe ist für Balkon und Terrasse gleichermaßen praktisch. Für den Hausgarten sind robuste, widerstandsfähige Sorten besonders interessant. Je nach Standort können beispielsweise Solaris, Phoenix oder Regent infrage kommen. Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf die Farbe und den Geschmack der Trauben achten, sondern auch auf Frosthärte, Krankheitsanfälligkeit, Wuchsverhalten und Reifezeit. Wer später aus den eigenen Trauben Wein herstellen möchte, sollte zusätzlich darauf achten, dass die Sorte für den gewünschten Verwendungszweck geeignet ist. Tafeltrauben und klassische Keltertrauben haben unterschiedliche Eigenschaften. Weinrebe richtig einpflanzen Das Einsetzen einer Weinrebe ist unkompliziert, wenn der Kübel vorbereitet ist. Zunächst sollte die Pflanze gut gewässert werden. Danach wird das Abflussloch so abgedeckt, dass keine Erde herausgespült wird, das Wasser aber weiterhin abfließen kann. Anschließend kommt eine geeignete Schicht Drainagematerial in den unteren Bereich des Gefäßes. Darauf folgt das Pflanzsubstrat. Die Weinrebe wird so eingesetzt, dass der Wurzelballen vollständig mit Erde bedeckt werden kann. Danach die Erde vorsichtig andrücken und gründlich angießen. In den ersten Wochen sollte besonders darauf geachtet werden, dass der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknet. Gleichzeitig darf keine dauerhafte Nässe entstehen. Eine Rankhilfe gehört zur Grundausstattung Eine Weinrebe möchte nach oben und zur Seite wachsen. Ohne Unterstützung entsteht schnell ein unübersichtliches Geflecht aus langen Trieben. Ein Spalier, stabile Drähte oder eine andere geeignete Kletterhilfe sorgen dafür, dass sich die Rebe kontrolliert führen lässt. Gleichzeitig erleichtert eine geordnete Erziehung später den Schnitt. Für einen Wein-Selber-Machen-Blog ist das besonders interessant: Wer die Triebe frühzeitig in eine sinnvolle Form bringt, kann die späteren Fruchttriebe besser verteilen und damit für eine gute Belichtung der Trauben sorgen. Gießen und Düngen Im Kübel hat eine Weinrebe deutlich weniger Wasserreserven zur Verfügung als ein ausgewachsener Weinstock im Gartenboden. An heißen Sommertagen kann deshalb regelmäßiges Gießen notwendig sein. Dabei sollte nicht nach einem starren Kalender gegossen werden. Besser ist es, die Feuchtigkeit des Substrats zu kontrollieren. Die Erde darf zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen, sollte aber während der Hauptwachstumszeit nicht über längere Zeit völlig trocken bleiben. Auch bei der Düngung ist Maßhalten angesagt. Ein geeigneter Dünger für Obst- und Weinpflanzen kann während der Wachstumsphase in regelmäßigen Abständen eingesetzt werden. Zu viel Stickstoff ist allerdings nicht unbedingt hilfreich: Ein üppiger Dschungel aus Blättern und Trieben bedeutet nicht automatisch eine bessere Traubenernte. Warum der Rebschnitt so wichtig ist Wer Weintrauben anbaut, kommt am Schneiden nicht vorbei. Der Rückschnitt hält die Pflanze in Form, begrenzt den Wuchs und sorgt dafür, dass die vorhandene Kraft gezielter in die Fruchtbildung fließen kann. Ein wichtiger Schnitt erfolgt während der Ruhephase, meist im späten Winter. Dabei werden schwache, abgestorbene oder ungünstig stehende Triebe entfernt. Geeignete Fruchtruten werden entsprechend der gewählten Erziehungsform zurückgeschnitten. Für Einsteiger ist weniger oft mehr. Statt möglichst viele Triebe stehen zu lassen, sollte eine übersichtliche Struktur aufgebaut werden. Je nach Erziehungsform können beispielsweise wenige kräftige Triebe als Grundgerüst dienen. Die Weinrebe im Sommer pflegen Auch während der Vegetationsperiode kann ein wenig Ordnung notwendig sein. Lange Triebe lassen sich an der Rankhilfe befestigen und ungünstig wachsende oder überzählige Triebe können entfernt werden. Eine gute Durchlüftung der Pflanze ist wichtig. Zu dichtes Blattwerk hält Feuchtigkeit länger fest und kann die Bedingungen für Pilzkrankheiten verbessern. Wenn die Trauben heranwachsen, sollte außerdem auf eine ausreichende Belichtung geachtet werden. Die Früchte profitieren davon, wenn sie nicht vollständig im dichten Blattwerk verschwinden. Wie viele Trauben sollte man hängen lassen? Eine häufige Versuchung bei jungen Weinreben besteht darin, möglichst jede Traube behalten zu wollen. Für eine kleine Kübelpflanze kann das jedoch schnell zu viel sein. Die Rebe muss gleichzeitig Triebe, Blätter, Wurzeln und Früchte versorgen. Eine zu hohe Fruchtlast kann deshalb zulasten der Reifequalität gehen. Wer besonders aromatische Trauben ernten möchte, sollte daher lieber auf eine überschaubare […]

Zubehör

So benutzt du eine Mostwaage zur Bestimmung des Zuckergehaltes

Bei vielen Rezepten zur Weinherstellung habe ich die Mostwaage verwendet, um den potentiellen Alkoholgehalt des Weines zu berechnen. In diesem Artikel möchte ich dir mehr über die Verwendung der Mostwaage erzählen. Auch die mathematischen Berechnungen werde ich anhand von Beispielen erklären.     Wozu benötigst du eine Mostwaage? Eine Mostwaage ist bei der Weinherstellung nicht unbedingt notwendig, aber natürlich sehr hilfreich. Mit ihr kannst du den Zuckergehalt im Most messen und den daraus zu erwartenden Alkohol berechnen. Wenn der Wein mehr Alkohol enthalten soll, als entsprechend Zucker im Most vorhanden ist, kann der Most nachgezuckert werden. Die genaue Menge Zucker kann über eine Formel berechnet werden. Mehr zu den Formeln findest du weiter unten im Artikel.   Was genau ist eine Mostwaage? Eine Mostwaage ist ein Glasrohr mit einem beschwerten Boden. Es sieht ähnlich aus wie ein Thermometer. Die Mostwaage misst die Dichte des Mostsaftes. In einer Flüssigkeit mit gelöstem Zucker schwimmt die Mostwaage etwas höher, als es bei Wasser der Fall wäre. An der Skala kannst du das Mostgewicht ablesen. Gemessen wird das Mostgewicht in °Oechsle, Brix oder KMW (Klosterneuburger Mostwaage). Die letzte Einheit wird vorwiegend in Österreich, Italien (Südtirol) und Teilen Osteuropas verwendet. Es gibt viele verschiedene Arten Mostwaagen. Meistens sind auch mehrere Skalen angebracht. Oft verwendete Angeben sind °Oechsle, Brix, Balling und eine Skala für den zu erwartenden Alkoholgehalt in %. Die Einheit Brix wird meist nur von kommerziellen Weingüter und Weinbauern verwendet. Ein Mostsaft mit einer Dichte von 20 Brix besteht zu 20 Gewichtsprozent aus Zucker. Beim Kauf einer Mostwaage solltest du darauf achten, das ein Messgefäß mit einem Standfuß dabei ist, damit die Waage schön im Most schweben kann. Ansonsten kannst du die Messgefäße auch einzeln kaufen.   Wie benutzt du eine Mostwaage? Nehme eine Probe Most und fülle ihn in das Messgefäß. Die erste Messung erfolgt mit dem reinen Traubensaft, dem Most. Am besten machst du die Messung bei Zimmertemperatur. Setze dann die Mostwaage vorsichtig in das Messgefäß und vergewissere dich, das sich auch genug Most darin befindet. Die Waage sollte mittig im Röhrchen sein und die Wände nach Möglichkeit nicht berühren. Lese den aktuellen Zuckergehalt ab Nun kannst du an der Skala der Mostwaage den aktuellen Wert des Zuckergehaltes ablesen. Je nach Mostwaage können unterschiedliche Einheiten abgebildet sein. Die am meisten verwendeten sind °Oechsle und °Blg (Balling). 1 °Blg entspricht in etwa 10g Zucker auf 1 Liter Saft (Most).      

Apfelwein

Apfelwein selber machen

Du hast Lust, Deinen eigenen Apfelwein selber zu machen? Dann bist Du hier genau richtig! Apfelwein – in Hessen auch liebevoll „Ebbelwoi“ genannt – ist nicht nur ein traditionelles Getränk, sondern auch ein echter Hingucker, wenn Du ihn selbst gemacht hast. In diesem Beitrag zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du aus Äpfeln einen herrlich fruchtigen, leicht herben Apfelwein herstellen kannst – ganz ohne großen technischen Aufwand. Was ist Apfelwein eigentlich? Apfelwein ist ein alkoholisches Getränk, das durch Gärung von Apfelsaft entsteht. Im Gegensatz zu Cidre (der meist süßer und mit Kohlensäure versehen ist) wird Apfelwein traditionell ohne Kohlensäure und meist komplett durchgegoren, also trocken, hergestellt. Der Alkoholgehalt liegt in der Regel zwischen 5 und 7 Volumenprozent. Was Du brauchst – die Ausrüstung Bevor es losgeht, solltest Du sicherstellen, dass Du die nötige Ausstattung parat hast. Vieles davon findest Du im Fachhandel oder online, einiges hast Du vielleicht schon zu Hause: Gärbehälter (am besten aus Glas oder lebensmittelechtem Kunststoff, ca. 10–30 Liter) Gärspund (damit die Gase entweichen können, aber keine Keime reinkommen) Mostpresse oder Obstmühle (wenn Du die Äpfel selbst pressen willst) Sauberer Eimer und ggf. Trichter Hydrometer oder Mostwaage (zur Bestimmung des Zuckergehalts) Siphon/Schlauch zum Umfüllen Sterile Glasflaschen oder Ballons zur Aufbewahrung Reinigungsmittel und Sterilisationslösung (Hygiene ist das A und O!) Die Zutaten – auf Qualität kommt es an Die wichtigste Zutat ist natürlich: Apfel. Und hier gilt: Je besser die Qualität der Äpfel, desto besser wird Dein Apfelwein. Ideal ist eine Mischung aus süßen, sauren und herben Apfelsorten. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Geschmacksprofil. Geeignete Sorten sind z. B.: Boskoop (säuerlich) Kaiser Wilhelm (kräftig) Cox Orange (fruchtig) Bittenfelder (herb, gut für die Gärung) Du brauchst für 10 Liter Apfelwein etwa 13–15 kg Äpfel. Wenn Du keinen eigenen Apfelbaum hast, frag einfach bei Bauernhöfen oder Mostereien in der Nähe – viele bieten günstige Streuobstäpfel an. Schritt für Schritt zum Apfelwein 1. Äpfel waschen und vorbereiten Wasche die Äpfel gründlich, um Schmutz und mögliche Spritzmittel zu entfernen. Entferne Faulstellen, Stiele und Kerne können in der Regel bleiben. 2. Zerkleinern und Pressen Zerkleinere die Äpfel mit einer Obstmühle oder einem Fleischwolf. Dann kommt der Mus in eine Mostpresse. Hier wird der frische Saft, der sogenannte Süßmost, gewonnen. Tipp: Presse nicht zu stark – zu viel Druck kann Bitterstoffe aus Kernen und Schalen lösen. 3. Most messen und anpassen Miss mit einem Hydrometer den Zuckergehalt Deines Mosts. Idealerweise liegt der bei 50–80° Oechsle. Liegt er darunter, kannst Du mit etwas Zucker nachhelfen. Ziel ist ein ausgewogener Alkoholgehalt (ca. 5–7 %). 4. Gärung starten Fülle den frischen Most in Deinen Gärbehälter. Füge ggf. Reinzuchthefe für Apfelwein hinzu – das sorgt für eine gleichmäßige, sichere Gärung. Zwar kannst Du auch auf natürliche Spontangärung setzen, aber das ist risikoreicher. Setze den Gärspund auf den Behälter und stelle ihn an einen kühlen (ca. 15–20 °C), dunklen Ort. Die Gärung startet meist nach 1–2 Tagen und dauert 2–4 Wochen. Du erkennst sie an der Blasenbildung im Gärspund. Wichtig: Halte alles stets sauber! Keime können Dir den ganzen Sud verderben. Die Reifung – Geduld zahlt sich aus Wenn die Gärung abgeschlossen ist (es blubbert nicht mehr, der Zucker ist vollständig vergoren), kannst Du den Apfelwein in einen neuen Behälter umfüllen. Dabei entfernst Du die Trubstoffe vom Boden (das sogenannte Abziehen). Jetzt kommt die Reifezeit: Stell den Wein kühl und dunkel (z. B. Keller) und lass ihn 2–3 Monate stehen. Ein zweites Abziehen kann sinnvoll sein, um die Klarheit zu verbessern. Optional: Wenn Du einen feinherben oder lieblichen Apfelwein möchtest, kannst Du nach der Gärung vorsichtig mit Zucker oder Süßreserve nachsüßen – aber Achtung, das kann erneut Gärung auslösen. Zur Stabilisierung solltest Du dann mit Schwefel (Kaliumdisulfit) oder Pasteurisierung arbeiten. Abfüllen und Genießen Wenn der Apfelwein klar ist und keine Gärung mehr stattfindet, kannst Du ihn in saubere Flaschen abfüllen – am besten in Bügelflaschen oder Weinflaschen mit Korken. Vor dem Genuss solltest Du ihn nochmals 1–2 Monate ruhen lassen. Lagere ihn kühl und lichtgeschützt – so hält er sich über Monate hinweg. Häufige Fragen Muss ich unbedingt Hefe zusetzen? Nein, aber es ist empfehlenswert. Spontangärung funktioniert oft, birgt aber ein gewisses Risiko von Fehlgärungen. Was tun, wenn’s muffig riecht oder schimmelt? Leider ist der Ansatz dann oft nicht mehr zu retten. Hygiene ist entscheidend – reinige alle Gerätschaften gründlich mit heißem Wasser und Sterilisationslösung. Wie hoch ist der Alkoholgehalt? Je nach Zuckergehalt des Mosts und Verlauf der Gärung liegt der Alkoholgehalt bei ca. 5–7 %. Mit einem Alkoholmeter kannst Du das nach der Gärung messen. Fazit – Apfelwein machen ist einfacher als Du denkst Mit etwas Vorbereitung, Geduld und guten Äpfeln kannst Du einen wunderbaren Apfelwein selbst herstellen. Und das Beste: Du weißt genau, was drin ist – keine Zusatzstoffe, keine Aromen, einfach purer Geschmack aus Deiner eigenen Küche oder Deinem Garten. Also: Warum nicht mal ein paar Freunde einladen und zusammen einen Gärbehälter ansetzen? Es macht Spaß, bringt Dir ein tolles Naturprodukt und ist ein echtes Highlight für jede Gartenparty oder den gemütlichen Abend auf dem Balkon. Prost – oder wie man in Hessen sagt: „Zum Wohl!“ Wenn Du Lust auf weitere Rezepte und Tipps rund ums Wein selber machen hast, bleib dran – in den nächsten Beiträgen zeige ich Dir, wie Du z. B. Birnenwein, Kirschwein oder sogar Met selber machen kannst. Hast Du schon Erfahrungen mit Apfelwein gemacht oder Fragen zur Herstellung? Schreib es gerne in die Kommentare!  

Wein selber machen

Wein selber machen aus Saft – So einfach geht’s!

Hast du schon einmal daran gedacht, Wein selber zu machen aus Saft? Es klingt kompliziert, ist aber tatsächlich einfacher, als viele denken. Mit ein wenig Geduld, dem richtigen Equipment und natürlich etwas Leidenschaft kannst du deinen eigenen Wein direkt zu Hause herstellen. Und das Beste daran: Du bestimmst selbst, welche Aromen, Süße und Stärke dein Wein haben soll.   Warum Wein aus Saft herstellen? Viele Einsteiger denken, dass man für guten Wein Trauben pressen muss – doch das ist längst nicht die einzige Möglichkeit. Wein selber machen aus Saft hat mehrere Vorteile: Du sparst Zeit und Aufwand, und du hast einen gleichmäßigen Ausgangsstoff, der bereits trinkfertige Aromen enthält. Besonders geeignet sind Traubensaft, Apfelsaft oder andere Fruchtsäfte, die du in jedem Supermarkt bekommst. Du kannst sogar Bio-Säfte verwenden, um ein besonders reines Ergebnis zu erzielen.   Das brauchst du für deinen eigenen Wein Um loszulegen, benötigst du nur wenige Dinge: Fruchtsaft deiner Wahl (idealerweise naturtrüb und ohne Zusatzstoffe) Reinzuchthefe Gärbehälter (Glasballon oder Kunststoff) Luftdichter Stopfen mit Gärröhrchen Optional Zucker (für mehr Alkoholgehalt) Flaschen mit Korken oder Schraubverschluss   Schritt-für-Schritt Anleitung Saft vorbereiten: Fülle den Saft in den Gärbehälter. Wenn du möchtest, kannst du ein wenig Zucker hinzufügen – das erhöht später den Alkoholgehalt. Hefe hinzufügen: Streue die Weinhefe in den Saft und rühre vorsichtig um. Achte darauf, dass der Behälter sauber ist, damit keine unerwünschten Mikroorganismen die Gärung stören. Gärung starten: Setze das Gärröhrchen ein und lass den Saft an einem kühlen, dunklen Ort stehen. Hier beginnt die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umzuwandeln. Geduld haben: Die Hauptgärung dauert etwa 1–2 Wochen. Du merkst, dass die Gärung aktiv ist, wenn Bläschen im Gärröhrchen aufsteigen. Abziehen und klären: Sobald die Bläschen weniger werden, ziehst du den Wein vorsichtig ab, sodass der Bodensatz zurückbleibt. Nun kommt die Reifephase – je länger der Wein lagert, desto harmonischer wird sein Geschmack. Abfüllen: Nach einigen Wochen bis Monaten kannst du den Wein in saubere Flaschen abfüllen und verschließen.   Tipps für den besten Geschmack Experimentiere mit Säften: Trauben-, Apfel- oder Kirschsaft ergeben ganz unterschiedliche Weine. Kontrolliere die Temperatur: Zu warm oder zu kalt kann die Hefe stressen und den Geschmack beeinflussen. Geduld ist alles: Auch wenn es schwerfällt, je länger du den Wein reifen lässt, desto besser wird das Aroma. Fazit Wein selber machen aus Saft ist eine wunderbare Möglichkeit, ein Hobby zu entdecken, das Geduld und Kreativität verbindet. Du wirst überrascht sein, wie lecker dein selbstgemachter Wein sein kann – und dabei weißt du genau, was drin ist. Egal, ob du einen fruchtigen Sommerwein oder einen kräftigen Rotwein herstellen möchtest, die Grundidee bleibt gleich: Saft, Hefe und Geduld. Probiere es aus und genieße bald deinen eigenen Wein, der genau deinem Geschmack entspricht. Auf diesem Blog findest du noch viele weitere Tipps, Rezepte und Anleitungen, um dein Weinabenteuer perfekt zu starten.  

Fruchtweine

Stachelbeerwein selber machen

Zutaten zum Stachelbeerwein selber machen: 6 kg Stachelbeeren 2,0 l Wasser 1,0 kg Zucker 2 g Hefenährsalz 1 Päckchen Reinzuchthefe (Universal Reinzuchthefe)   Wenn du Stachelbeerwein selber machen möchtest musst du die Stachelbeeren mit einem Holzlöffel oder ähnliches zerquetschen. Dazu gibst du dann das Wasser, Hefenährsalz und die Reinzuchthefe. Den Zucker am besten verteilt über die Zeit dazugeben, da zu viel Zucker auf einmal die Hefe hemmt. Danach den Gärballon mit einem Gärspund versehen und an einen warmen Ort stellen. Nach einigen Tagen fängt es an zu blubbern. Wenn es weniger wird, nach und nach den Zucker dazugeben, bis die gesamte Menge Zucker verbraucht ist. Wenn der Wein dann aufhört zu blubbern, ist es fertig und kann abgezogen werden mit einem Weinheber.   >> Falls du mehr Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles Schritt für Schritt erklärt <<    

Fruchtweine

Kirschwein selber machen

Zutaten zum Kirschwein selber machen: 7 kg Sauerkirschen 3,5 l Wasser 2,5 kg Zucker 10 ml Antigeliermittel (Antigel) 4 g Hefenährsalz 1 Kultur Reinzuchthefe (Burgund / Portwein)   Zum Kirschwein selber machen mußt du die Früchte von den Stielen befreien, gründlich waschen und abtrocknen lassen. Jetzt musst du die Steine entfernen und die Früchte zerdrücken. Den zerdrückten Früchten gibst du das Antigeliermittel bei und vermischt es gut. Das ganze musst nun mindestens 5 Stunden ruhen. Du kannst die Maische auch über Nacht stehen lasssen. Das ist kein Problem. Jetzt gibst du die Maische in einen sogenannten Filterbeutel zum Auspressen. Du kannst auch ein Leinen- oder Baumwolltuch dazu nehmen. Zusätzlich kannst du nach dem Auspressen die Maische mit etwas Wasser vermengen und wieder für einige Stunden stehen lassen. Das ganze presst du dann nochmals aus, und hast nun eine größere Saft Ausbeute.   Die Gärung Nun gibst du den Saft in einen Gärballon. Den Zucker solltest du vorher mit dem Wasser in einem seperaten Gefäß auflösen und danach in den Gärballon gießen. Danach das Hefenährsalz und die Reinzuchthefe hinzugeben und den Gärballon etwas schwenken, damit sich alles gut vermischt. Jetzt kannst du den Stopfen mit dem Gärspund auf den Gärballon drücken und das ganze an einem warmen Ort hinstellen. Zimmertemperatur ist dabei völlig ausreichend. Alle paar Tage würde ich dir empfehlen den Gärballon etwas hin und her zu schwenken. Nach ca. 3-4 Wochen ist der Wein dann fertig, was du daran siehst, das im Gärspund keine Blasen mehr aufsteigen. (Wenn der Raum kühler ist, kann die Gärzeit auch 2-3 Monate dauern.) Wenn der Gärprozess beendet ist, musst du den Wein mit einem Weinheber abziehen und in ein anderes Gefäß geben. Bei etwas kälterer Umgebungstemperatur musst du den Wein jetzt ruhen lassen. Nun kannst du den Kirschwein kosten und nach belieben noch etwas mit Zucker nachsüßen. Wenn dir der Wein zu wenig Säure enthält, kannst du ihn auch noch mit etwas Zitronensäure versehen. Ist der Wein so wie du ihn haben möchtest, kannst du ihn in Flaschen abfüllen und einige Zeit lagern. Fertig ist dein selbstgemachter Kirschwein   >> Falls du mehr Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles Schritt für Schritt erklärt <<  

Fruchtweine

Johannisbeerwein selber machen

Zutaten zum Johannisbeerwein selber machen: 2kg Johannisbeeren 1kg Zucker 1l Wasser Prise Hefenährsalz 1/2 Päckchen Trockenhefe (z.B. Portweinhefe)   Zum Johannisbeerwein selber machen musst du die Johannisbeeren mit dem Zucker in einen Eimer geben und zerstampfen. Zur besseren Verarbeitung kannst du schon etwas Wasser hinzugeben. Wenn das ganze im Gärballon ist, kannst du 1 Prise Hefenährsalz und die Trockenhefe dazugeben. Nun füllst du das restliche Wasser in den Gärballon. Das ganze dann gären lassen, bis keine Bläschen mehr im Gärballon zu sehen sind. Dies ist der Fall nach ca. 7 – 10 Tagen. Nun kann die Maische abgepresst werden und der Johannisbeerwein in einen sauberen Gärballon gefüllt werden. Wenn sich die Schwebestoffe vom selbstgemachten Wein abgesetzt haben, kann der fertige Johannisbeerwein mit einem Schlauch oder Weinheber abgezogen werden und in einen anderen Ballon gefüllt werden. Diesen Vorgang kannst du öfter wiederholen, um den Wein sehr klar zu bekommen. Nun ist dein selbstgemachter Johannisbeerwein fertig und kann noch nach Bedarf nachgezuckert werden.   >> Falls du Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles ganz genau erklärt <<  

Fruchtweine

Holunderwein selber machen

Zutaten zum Holunderwein selber machen: 2 kg Holunderbeeren 2,2 l Wasser 1 kg Zucker 20 ml Milchsäure (80%) 4 ml Antigeliermittel (Antigel) 2 g Hefenährsalz 2 ml Reinzuchthefe (Burgund)   Die gewaschenen Holunderbeeren werden nun langsam mit 1,2 Liter Wasser erhitzt und zum Kochen gebracht. Die Beeren ruhig 20 Minuten bei ca. 80 Grad köcheln lassen, damit das in den Beeren enthaltene Sambunigrin neutralisiert wird. Dieses würde sonst später zu Magenbeschwerden führen. Nach den 20 Minuten musst du das ganze auf ca. 45 Grad abkühlen lassen und das Antigeliermittel hinzufügen. Nun musst du das ganze mindestens 5 Stunden ruhen lassen. Es ist auch kein Problem, wenn du es über Nacht stehen lässt. Nach der Wartezeit kannst du die Milchsäure, das Hefenährsalz und die Reinzuchthefe hinzugeben. Das restliche Wasser musst du zum Kochen bringen und den Zucker darin auflösen. Jetzt kannst du die Maische gut verrühren und dann in einen Gärballon gießen. Für die Menge empfehle ich dir einen 5 oder 10 Liter Gärballon zu nehmen. Die Gärung Der Gärballon sollte an einem warmen Ort gelagert werden. Dann setzt nach 2-3 Tagen der Gärprozess ein, was du durch ein Blubbern im Gärspund sehen kannst. Wenn das Blubbern aufgehört hat, ist der Wein fertig. Jetzt kannst du den fertigen Wein mit einem Weinheber abziehen, oder den Wein mit einem Filter klären. Sehr gute Ergebnisse erzielst du auch, wenn du den Wein nach dem Abziehen erneut im Weinballon mit dem Gärspund stehen lässt und ihn nach weiteren 2 Wochen nochmal abziehst. So wird er noch klarer. Auch hier gilt, einfach ausprobieren. Je nach Temperatur kann es auch länger sein. Wenn der Wein kühl steht, klärt der Wein schneller.   >> Falls du Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles ganz genau erklärt <<  

Fruchtweine

Brombeerwein selber machen

Von Juli – Oktober kannst du Brombeeren sammeln. Ob am Wegesrand oder im eigenen Garten, Brombeeren sind sehr lecker und lassen sich zu vielen verschiedenen Dingen weiterverarbeiten. Eine Brombeermarmelade hast du bestimmt schonmal gesehen oder sogar probiert. Aber was ist mit Brombeerwein? Du kannst relativ einfach Brombeerwein selber machen. In diesem Artikel zeige ich dir wie du ihn selber machen kannst.   Zutaten zum Brombeerwein selber machen: 3kg Brombeeren 2l Wasser dazugeben 1,5kg Zucker 10 ml Antigel 2g. Hefenährsalz 0,5 Pck Reinzuchthefe   Als erstes gibst du die Brombeeren in dein Gärgefäß. Vermutlich hattest du die Brombeeren eingefroren, da es oft schwierig ist so viele Brombeeren in kurzer Zeit zu finden. Die Variante mit dem Sammeln und einfrieren bis du genug Brombeeren hast, ist eine super Lösung zum Brombeerwein selber machen. Als nächstes gibst du das Wasser in einen Topf und erhitzt es auf etwa 40 Grad. Da es in diesem Fall gefrorene Brombeeren sind, darf das Wasser auch etwas wärmer sein. Zuviel Temperatur würde ansonst nachher die Hefe zerstören. Dann gibst du den Zucker in das erwärmte Wasser und löst den Zucker mit einem Löffel auf. Wenn das Wasser aufgelöst ist, kannst du das Zuckerwasser in den Gärbehälter zu den gefrorenen Brombeeren geben. Wenn sich die Temperatur vom Most auf die Zimmertemperatur eingependelt hast, können das Antigel, das Hefenährsalz und die Reinzuchthefe hinzugegeben werden. Nun musst du den Ballon mit einem Gärspund verschließen, damit kein Sauerstoff an die Maische gelangt. Das ganze lässt du im Warmen stehen für 5-10 Tage. Einmal am Tag solltest du das Gärgefäß in kreisenden Bewegungen schwenken, damit sich alles schön vermischt. Danach blubbert es kurze Zeit sehr stark, was aber ganz normal ist. Nach den 5-10 Tagen sollten keine Bläschen mehr im Gärspund aufsteigen. Bei mir kamen am sechsten Tag kaum noch Bläschen, weswegen ich die Maische dann gefiltert habe. Dazu habe ich die Maische erstmal durch ein Sieb gegossen, um die groben Fruchtstücke auszufiltern, dann den Rest mit einem Passiertuch ausgepresst, bis die festen Bestandteile rausgefiltert waren. Danach kann der Wein 14 Tage etwas kühler gestellt werden. Nach diesen 14 Tagen sollte der Wein nicht mehr blubbern. Nun haben sich die Feststoffe am Boden abgesetzt und der Wein muss mit einem Weinheber abgezogen werden. Nach dem Säubern des Gärgefäßes kann der Wein wieder zurück gefüllt werden. Nun noch 1g Kaliumdisulfit (Schwefel) dazugeben und dann den Gärspund wieder aufsetzen. Der Schwefel zerstört die Hefe und der Wein fängt ab jetzt an immer klarer zu werden, da die die Hefe und eventuelle Fruchtreste unten am Gärgefäß absetzen. Das ganze kann dann wieder abgezogen werden. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis sich nichts mehr am Boden absetzt.   >> Falls du Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles ganz genau erklärt <<  

Zubehör

Zubehör für die Weinherstellung

Wenn du deinen eigenen Wein selber machen möchtest, benötigst du Zubehör für die Weinherstellung. Damit du einen Überblick bekommst was du genau benötigst, habe ich dir in diesem Artikel alles aufgelistet was du meiner Meinung nach brauchst und was optional ist.   Gärgefäß Als Gärgefäß kannst du den klassischen Gärballon nehmen oder einen Gärbehälter aus Kunststoff, welches lebensmittelecht ist. Diese sind etwas preiswerter und robuster, da Kunststoff um einiges leichter ist als Glas. Gerade bei größeren Gefäßen macht sich der Unterschied bemerkbar.   Gärspund Damit bei der Gärung kein Sauerstoff an die Früchte gelangt, muss das Gärgefäß verschlossen sein. Um das Gefäß durch das bei der Gärung entstehende CO2 nicht zum Bersten zu bringen, wird ein Gärspund verwendet. So kann kein Sauerstoff in den Gärbehälter gelangen aber entstehendes CO2 kann durch den Gärspund entweichen.   Mostwaage / Oechslewaage Um das Mostgewicht zu bestimmen wird eine Mostwaage verwendet, auch Oechslewaage nach der Einheit genannt. Grad Oechsle ist ein Maß für den Anteil gelösten Zuckers im Most. Mit der Messung kannst du ungefähr bestimmen, wieviel % Alkohol der spätere Wein haben wird. Wenn du keine Oechlewaage besitzt, kannst du es auch ungefähr mit einer Küchenwaage ausmessen. Du stellst einen leeren Behälter auf die Küchenwaage und füllst exakt 1000g Wasser in das Gefäß. Nun machst du einen Strich an der Stelle des Wasserstandes. Danach schüttest du das Wasser weg und füllst bis exakt zu dem Strich deinen Most in das Gefäß. Wenn du jetzt als Beispiel ein Gewicht von 1080g mißt, hat der Most 80 Grad Oechsle.   Antigel Antigeliermittel (Antigel) wird der Maische hinzugegeben damt sie die enthaltenen Pektine abbaut damit die Maische nicht geliert. Weintrauben haben von Natur aus schon genügend natürliches Antigel, weshalb es dort nicht unbedingt notwendig ist. Stellst du hingegen einen Fruchtwein her aus Äpfel, Birnen, Heidelbeeren oder Hagebutten ist es absolut notwendig Antigel der Maische hinzuzugeben.   Hefenährsalz Damit sich die Reinzuchthefe ordentlich vermehren kann, wird bei der Weinherstellung etwas Hefenährsalz hinzugegeben. Das hat den Hintergrund, das sich die gewünschte Reinzuchthefe schnell vermehren kann und nicht die wilden hefen Oberhand gewinnen.     Reinzuchthefe Damit aus dem Zucker in der Maische Alkohol wird, musst du Reinzuchthefe hinzugeben. Diese Hefen sind speziell gezüchtet und verleihen dem Wein noch ein besonderes Aroma. In diesem Beitrag findest du die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Reinzuchthefen.   Vinometer Mit einem Vinometer kannst du den Alkoholgehalt vom durchgegorenen Wein ermitteln. Dieses Messgerät ist nicht unbedingt notwendig für die ersten Versuche. Möchtest du hingegen Wein selber machen und ihn dann in Flaschen mit einem schönen selbstgemachten Etikett verschenken, wäre es z.B. schön wenn du den exakten Alkoholgehalt kennst und ihn auf das Etikett schreiben kannst. Das Vinometer ist somit ein optionales Zubehör für die Weinherstellung.    

Nach oben scrollen