Reinzuchthefe

Reinzuchthefe

Reinzuchthefe kaufen

Du möchtest Reinzuchthefe kaufen und weißt nicht genau welche du zur Weinherstellung nehmen sollst? Dann bist du hier genau richtig, denn ich erkläre dir die verschiedenen Reinzuchthefen. Es gibt nämlich nicht nur Trockenhefe und Flüssighefe, sondern auch noch verschiedene Sorten der einzelnen Hersteller.   Wofür musst du Reinzuchthefe kaufen? Die Reinzuchthefe ist dafür da, bei der Weinherstellung den Zucker der Maische in Alkohol umzuwandeln. Während des Vorganges werden auch Aromastoffe freigesetzt. So bekommt der Wein später seine besondere Note. Dazu ist es natürlich wichtig, das du nicht irgendeine Reinzuchthefe nimmst, sondern eine die für das jeweilige Wein Rezept geeignet ist.   Flüssige Reinzuchthefe Die Flüssige Reinzuchthefe hat den Vorteil, das sie nicht extra aktiviert werden muss. Du musst sie nur etwas schütteln und sie ist direkt einsatzbereit. Soweit die Theorie. Die flüssige Reinzuchthefe hat oft eine schlechte Qualität da sie sehr schnell altert und die Gärfähigkeit immer mehr abnimmt. Die Hefezellen sterben nach und nach ab, gerade bei ungünstigen Lagerbedingungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, wenn du flüssige Reinzuchthefe verwenden möchtest, einen Gärstarter anzusetzen. Wenn die Reinzuchthefe nicht mehr ok war, ist nur der Gärstarter hin und nicht der ganze Ansatz, was sehr ärgerlich und teuer wäre.   Trockene Reinzuchthefe Der Vorteil der trockenen Reinzuchthefe ist, das sie länger haltbar ist und eine höhere Reinheit aufweist. Die trockene Reinbzuchthefe kann einfach in den Ansatz gegeben werden und relativ schnell setzt die Gärung ein.   Die verschiedenen Reinzuchthefen Die verschiedenen Heferassen unterscheiden sich in der Alkoholtoleranz und im Aroma, welches für den Geschmack des späteres Weines wichtig ist.   Weinhefen für liebliche Weine Steinberg Bordeaux Burgund Weinhefen für trockene Weine Zeltinger Piesporter Bernkastler   Wo kannst du am besten Reinzuchthefe kaufen? Am besten und auch am preiswertesten kannst du deine Reinzuchthefe im Internet kaufen. Amazon hat eine sehr große Auswahl an verschiedenen Reinzuchthefen.      

Reinzuchthefe

Weinhefe ansetzen – Schritt für Schritt zur Starterkultur

Hobby Reinzuchthefen haben oft nur einen geringen Anteil von aktiven Hefezellen. Dadurch verzögert sich beim Wein machen die Gärung um einige Tage. Aus diesem Grund kannst du besser einige Tage vorher deine Weinhefe ansetzen, die sogenannte Starterkultur. Wenn die Hefe nämlich sonst direkt mit der Maische in den Gärballon gegeben wird, ist die Maische die ersten Tage dem Sauerstoff im Weinballon ausgesetzt, da noch kein CO2 durch die Gärung erzeugt wird. Dies kann sich negativ auf die Maische auswirken, bis hin zu Schimmelbildung. Ein weiterer großer Vorteil ist, wenn du deine Weinhefe ansetzt, das du dir sicher sein kannst das deine Hefe funktioniert wenn du sie in Form der Starterkultur in den Gärballon gibst. Reinzuchthefe ist nämlich sehr hitzeempfindlich, wie andere Hefen natürlich auch. Im schlimmsten Fall kann es sonst passieren das du deine gesamte maische entsorgen musst. Das Ansetzen einer Starterkultur Die Starterkultur wird ca. 3 Tage vor dem eigentlichen Wein machen angesetzt. Wir werden eine Starterkultur vom 500 ml ansetzen, was mehr als ausreichend ist. Grob gesagt benötigst du für 10l Maische 100 ml Gärstarter. Zutaten: 500 ml Fruchtsaft (Apfel oder Traube) 50g Zucker 0,5g Hefenährsalz 1 Tüte / Flasche Reinzuchthefe (für 50 l) Die Zutaten werden in eine Flasche gegeben. Am besten nimmst du dazu eine 1 Liter Flasche wegen möglichem aufsteigenden Schaum. Die Flasche kannst du mit einen Stopfen und Gärröhrchen verschließen. Ich empfehle dir die Flasche bei Zimmertemperatur zu lagern (20 – 23 Grad) und einmal am Tag den Gärstarter zu schütteln. Dazu den Stopfen und das Gärröhrchen kurz entfernen. Der kurzzeitig eintretende Sauerstoff ist kein Problem und fördert sogar die Hefevermehrung. Wenn nach 1 bis 2 Tagen der Starter anfängt zu blubbern, würde ich die Starter für 2 Tage arbeiten lassen. Passiert hingegen nach 3 oder 4 Tagen nichts, war vermutlich die Reinzuchthefe kaputt und du kannst dir am besten eine neue Starterkultur ansetzen. Vielleicht war auch die Temperatur zu niedrig. Unter 20 Grad tut sich die flüssige Reinzuchthefe schwer, in Gang zu kommen. Ist die Starterkultur nach 2 Tagen blubbern fertig, würde ich trotzdem eine Geruchsprobe machen, ob der Starter den typischen Hefegeruch hat. Wenn ja dann ist alles ok. Jetzt kannst du die Starterkultur zu deiner Maische in den Gärballon geben. Dazu schüttelst du die Kultur gut und gibst entsprechend viel in den Gärballon. Die Faustregel besagt, das du 100 ml Starter für ca. 10 l verwenden sollst. Einige verwenden auch nur 50 ml für 10 l Ansatz. Die Rest Starterkultur kannst du am im Kühlschrank für ca. eine Woche aufbewahren. Natürlich kannst du auch entsprechend weniger Starter ansetzen, je nachdem wieviel Wein du machen möchtest. Wenn du eine Schritt für Schritt Anleitung zum Wein selber machen benötigst, kann ich die den Kurs von Sergio empfehlen. Dort erklärt er alles Schritt für Schritt bis zum fertigen Wein. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Wein selber machen