Brombeerwein selber machen

Von Juli – Oktober kannst du Brombeeren sammeln. Ob am Wegesrand oder im eigenen Garten, Brombeeren sind sehr lecker und lassen sich zu vielen verschiedenen Dingen weiterverarbeiten. Eine Brombeermarmelade hast du bestimmt schonmal gesehen oder sogar probiert. Aber was ist mit Brombeerwein? Du kannst relativ einfach Brombeerwein selber machen. In diesem Artikel zeige ich dir wie du ihn selber machen kannst.

 

Zutaten zum Brombeerwein selber machen:

  • 3kg Brombeeren
  • 2l Wasser dazugeben
  • 1,5kg Zucker
  • 10 ml Antigel
  • 2g. Hefenährsalz
  • 0,5 Pck Reinzuchthefe

 

Als erstes gibst du die Brombeeren in dein Gärgefäß. Vermutlich hattest du die Brombeeren eingefroren, da es oft schwierig ist so viele Brombeeren in kurzer Zeit zu finden. Die Variante mit dem Sammeln und einfrieren bis du genug Brombeeren hast, ist eine super Lösung zum Brombeerwein selber machen.

Als nächstes gibst du das Wasser in einen Topf und erhitzt es auf etwa 40 Grad. Da es in diesem Fall gefrorene Brombeeren sind, darf das Wasser auch etwas wärmer sein. Zuviel Temperatur würde ansonst nachher die Hefe zerstören. Dann gibst du den Zucker in das erwärmte Wasser und löst den Zucker mit einem Löffel auf.

Wenn das Wasser aufgelöst ist, kannst du das Zuckerwasser in den Gärbehälter zu den gefrorenen Brombeeren geben. Wenn sich die Temperatur vom Most auf die Zimmertemperatur eingependelt hast, können das Antigel, das Hefenährsalz und die Reinzuchthefe hinzugegeben werden.

Nun musst du den Ballon mit einem Gärspund verschließen, damit kein Sauerstoff an die Maische gelangt. Das ganze lässt du im Warmen stehen für 5-10 Tage. Einmal am Tag solltest du das Gärgefäß in kreisenden Bewegungen schwenken, damit sich alles schön vermischt. Danach blubbert es kurze Zeit sehr stark, was aber ganz normal ist. Nach den 5-10 Tagen sollten keine Bläschen mehr im Gärspund aufsteigen.

Bei mir kamen am sechsten Tag kaum noch Bläschen, weswegen ich die Maische dann gefiltert habe. Dazu habe ich die Maische erstmal durch ein Sieb gegossen, um die groben Fruchtstücke auszufiltern, dann den Rest mit einem Passiertuch ausgepresst, bis die festen Bestandteile rausgefiltert waren.

Danach kann der Wein 14 Tage etwas kühler gestellt werden. Nach diesen 14 Tagen sollte der Wein nicht mehr blubbern. Nun haben sich die Feststoffe am Boden abgesetzt und der Wein muss mit einem Weinheber abgezogen werden. Nach dem Säubern des Gärgefäßes kann der Wein wieder zurück gefüllt werden. Nun noch 1g Kaliumdisulfit (Schwefel) dazugeben und dann den Gärspund wieder aufsetzen. Der Schwefel zerstört die Hefe und der Wein fängt ab jetzt an immer klarer zu werden, da die die Hefe und eventuelle Fruchtreste unten am Gärgefäß absetzen. Das ganze kann dann wieder abgezogen werden. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis sich nichts mehr am Boden absetzt.

 

>> Falls du Interesse am Wein selber machen hast, kann ich dir folgenden Videokurs empfehlen. Dort wird alles ganz genau erklärt <<

3 Pfeile zum Wein

zum Wein machen Kurs

 

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